Lauschabwehr

Das Risiko, dass auch Ihre Gespräche oder Telefonate abgehört werden, ist im Zeitalter der Hochtechnisierung permanent vorhanden und kontinuierlich gestiegen. Risikopotentiale bedrohen von verschiedenen Seiten die Vertraulichkeit des nicht öffentlich gesprochenen Wortes.

Nicht nur der Staat hört ab, sondern auch nachrichtendienstliche Einrichtungen fremder Staaten, kommerzielle Überwachungsdienstleister oder einfach nur Wettbewerber, Nachbarn oder Ehepartner. Die Gründe für das Abhören können höchst unterschiedlicher Natur sein. Während staatliche Abhör-Aktionen in der Regel aufgrund richterlicher Verfügungen in einem gesetzlich verankerten Rahmen stattfinden und nur dann praktiziert werden, wenn schwere Verbrechen im Raum stehen, sind private Abhör-Aktionen höchst kriminelle Delikte. Gerade im wirtschaftlichen Bereich kommt es jedoch häufig zur Vermischung von legalen und illegalen Abhörpraktiken. Ein Lauschangriff auf Unternehmen kann mit vielfältigen Hintergründen behaftet sein. Der zunehmende Wettbewerb im internationalen Markt um technologische Errungenschaften, Positionen auf Absatzmärkten und Abgreifen von Wirtschaftsinformationen fremder Unternehmen stellen ein Risiko dar, das nicht unterschätzt werden darf. Häufig geht Wirtschaftsspionage mit Abhören einher.

Neben der Wirtschaftsspionage durch Fremdstaaten, beispielsweise aus Asien, ist ebenfalls die Problematik der Konkurrenzspionage ein Aspekt, der dem Abhören Vorschub leistet. Um seine Marktposition erreichen zu können, scheut manches Unternehmen nicht davor zurück, auch illegale Maßnahmen wie Abhören einzusetzen, um im Rahmen eines bestehenden Wettbewerbsverhältnisses Informationsvorsprung zu gewinnen und den Informationsstand des Konkurrenzunternehmens zu kennen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es heute eine Vielzahl von Anbietern gibt, die technische Überwachungseinrichtungen zum Abhören von Telefonen, Computern, EDV-Anlagen, Telefonanlagen oder Räumen anbieten. Da es diese Vielzahl von Anbietern gibt, muss es ergo auch einen Markt geben und entsprechende Käufer. Die Unternehmen, die Überwachungstechniken und Abhörgeräte verkaufen, könnten nicht existieren, wenn es nicht gleichzeitig eine Vielzahl von Käufern gäbe. Daher ist das Risiko abgehört zu werden, heutzutage stetig gegeben.

Die Situation wird noch gefährlicher dadurch, dass es scheinbar nur ein gering ausgeprägtes Risikobewusstsein der deutschen Unternehmen oder Privatpersonen gibt, was die Gefahr des Abhörens angeht. Die meisten Unternehmen und Privatunternehmen und Privatpersonen treffen weder ausreichende Schutzvorkehrungen vor Lauschangriffen, noch sind sie sich der Gefahren bewusst, die tagtäglich auch Sie betreffen, wenn es um das Thema Abhören geht.

Sämtliche Kommunikationsverbindungen, angefangen vom Telefon über das Telefax bis hin zum Internet sowie alle Schnittstellen interner Systeme, wie DECT, GSM oder W-Lan können in unterschiedlicher Form und mit variierendem Aufwand abgehört werden. Einerseits gibt es drahtlose Abhörgeräte, andererseits drahtgebundene Abhörtechniken. Gerade im Bereich der drahtgebundenen Übertragungswege lauern häufig Gefahrenherde, deren Existenz kaum jemandem bewusst ist. So ist es ein Einfaches, vorhandene Leitungen oder Kabel Zweck zu entfremden oder freie Adern einer illegalen Nutzung zuzuführen.

Langfristige Abhörmaßnahmen werden in der Regel so konzipiert, dass sie, um eine Unabhängigkeit von der Energiezufuhr zu erreichen, meist draht- respektive netzgebunden sind. Kurzfristige Abhörmaßnahmen können durch Abhörgeräte, die im Volksmund gerne Wanzen genannt werden, realisiert werden, die mit Batteriebetrieb arbeiten und häufig funkgestützt sind, um ihre Informationen nach außerhalb zu übertragen. Ist der Lauscher an der Wand ein Insider, der innerhalb des eigenen Unternehmens für eine Abhörmaßnahme verantwortlich ist, so ist es auch relativ einfach, die Telefonanlage des jeweiligen Unternehmens für Abhörzwecke zu konfigurieren, ohne dass es den Nutzern auffällt.

Die Suche nach Abhörgeräten zur Vermeidung der Gefahren des Abhörens, ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte erheblich aufwendiger geworden, bedingt durch die fortschreitende Miniaturisierung der elektronischen Baugruppen. Bedingt durch die Tatsache, dass die entsprechenden Wanzen und Abhörgeräte immer kleiner und technisch ausgereifter wurden, besteht aktuell das Risiko, dass durch den Einbau von kleinsten Mikrofonköpfen ganze Räume abgehört werden können, ohne dass man wie früher große Gerätschaften dazu benötigt. Auf dem aktuellen Markt erhältliche Mikrofonköpfe sind mitunter schon in der Größe eines Stecknadelkopfes für den getarnten Einbau erhältlich, so dass sie durch eine visuelle Suche in der Regel nicht mehr festgestellt werden können.

Neben den zuvor genannten Risiken des Abhörens darf man letztlich nicht jene Gerätschaften vergessen, die häufig in den meisten Haushalten frei verfügbar sind und zum Abhören missbraucht werden können. Dieses sind beispielsweise Babyphone oder MP3-Player mit einem entsprechenden Mikrofon. Geräte dieser Art können Gespräche übertragen oder aufnehmen, ohne dass ihre Existenz in den Räumen groß auffallen würde.

Über die gängigsten Risiken und die möglichen Maßnahmen, um Abhören zu verhindern, soll diese Webseite Aufschluss geben.

Wenn Sie befürchten, dass auch bei Ihnen abgehört wird, so sollten Sie schleunigst über entsprechende Maßnahmen nachdenken. Der erste Schritt zum Abhörschutz wäre die Kontaktierung unseres Unternehmens. Qualifizierte Lauschabwehrelektroniker können auch bei Ihnen Raumüberprüfungen auf das Vorhandensein von Abhörgeräten und technischen Abhöreinrichtungen durchführen. Für eine erste Beratung kontaktieren Sie uns von einer sicheren Stelle, entweder per Telefon unter 0 18 05 - 10 10 60 * oder per E-Mail, wobei Sie diese Kontaktaufnahme keinesfalls aus den betroffenen Räumlichkeiten heraus durchführen sollten.

(* 0,14 €/ Min. aus dem dt. Festnetz, max. 0,42 € / Min. aus dem dt. Mobilfunk.)