Einzelsenderanalyse aller empfangbaren HF-Signale

Im Rahmen der Einzelsenderanalyse werden alle empfangbaren HF-Signale detektiert. Hierzu ist es notwendig, die zu überprüfenden Räume einer Beschallung auszusetzen. Dabei handelt es sich um eine notwendige Handlung, um möglicherweise im Raum befindliche Abhörgeräte und Wanzen, die akustisch gesteuert werden, automatisch zu aktivieren.

Sie kennen vielleicht auch aus dem täglichen Leben sprachgesteuerte elektrische Schaltungen (Voice Activated), wie es sie beispielsweise bei Diktiergeräten oder bei Lichtanlagen, die auf Sprache reagieren, gibt. Derartige Abhöreinrichtungen funktionieren, indem die Wanze sprachgesteuert ist und somit auf jegliche akustischen Signale reagiert.
Das bedeutet, solange es im Raum ruhig ist, führt das Abhörgerät keine Aktivitäten durch. Erst mit Eintritt eines akustischen Signals wird das Abhörgerät quasi gestartet. Zur Feststellung von vorhandenen Abhöreinrichtungen dieser Art werden alsdann alle zu empfangenen elektromagnetischen Sender und Ereignisse in einem Frequenzbereich von 10 KHz bis 2,6 GHz mit jenem Raumton, mit dem auch der zu überprüfenden Raum beschallt wird, abgeglichen. Ist nun der im Rahmen der Lauschabwehrmaßnahme eingesetzte Suchscanner in der Lage, diesen Raumton zu empfangen, so lässt dieser Fakt den Rückschluss zu, dass es eine Sendequelle in dem auf Abhörgeräte zu überprüfenden Raum gibt.
Durch die Frequenzbereichabtastung in 10-kHz-Schritten wird eine optimale Überprüfung der verschiedenen Bereiche gewährleistet. Hierzu bedarf es eines Spezialscanners, da viele herkömmliche Scanner der unteren Preiskategorien unterhalb von 30 MHz schlichtweg versagen.













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