Fallbeispiele Abhören

Miniscanner

In einer großen deutschen Firma in Norddeutschland bestand der Verdacht, dass vertrauliche Gespräche illegal abgehört wurden. die zuständige Stelle wandte sich an uns mit den Worten: "Wir befürchten, unser Büro wird abgehört." Zügiges Handeln im Rahmen des Abhörschutzes war daher nötig.

Meherer Abhörgeräte werden gefunden

Im Rahmen einer Lauschabwehrmaßnahme und eines gleichzeitig stattfindenden IT-Sweeps wurden umfassende Untersuchungen in dem Unternehmen durchgeführt. In einem Büro, das zugleich aufgrund seiner Größe auch Konferenzraum war, wurden gleich mehrere Abhörmechanismen festgestellt.

Zunächst wurde ein Sprachaufzeichnungsprogramm detektiert, welches über ein angeschlossenes Mikrofon eines normal im Büro genutzten PCs den Raumton aufzeichnete.

Bei der weiteren Suche nach Abhörgeräten wurde, unter der Schreibtischplatte versteckt, ein Miniscanner, der auf die Empfangsfrequenz 434,1 MHz eingestellt war, gefunden. An dem vorgenannten Scanner war ein Klinkenstecker mit 3,5 mm angebracht, welcher zum Anschluss an den PC (Sprachaufzeichnungsprogramm) vorgesehen war. Ein weiterer Scanner mit gleicher Frequenz wurde versteckt im Büro festgestellt. Dieser war zum Direktempfang und Mithören mit einem Kopfhörer versehen.

Abhörwanze

Im Zuge der weiteren Untersuchung konnte am Schreibtisch des Abhöropfers, versteckt unter einer Abdeckleiste, ein illegales Nachrichtengewinnungsgerät (Wanze) mit einer Nutzleistung von 30 mW aufgespürt werden. Der genutzte Sender war sprachgesteuert, d.h. er sendete nur, wenn im Raum tatsächlich Geräusche vorhanden waren. Dadurch hatte er eine sehr hohe Sendezeit.

Eine Überprüfung dieses Senders ergab eine Arbeitsfrequenz von 434,1 MHz, mithin eben jene Frequenz auf welche auch die Empfangsgeräte, die beim potentiellen Innentäter gefunden wurden, eingestellt waren. Ein vor Ort durchgeführter Test des Kleinstsenders ließ keine Zweifel an dessen Funktionalität zu.

Abhörwanze

Mittels dieses Mikrofons war ein gezieltes Abhören sämtlicher im Raum stattfindenden Gespräche des Abhöropfers möglich.

Gefahr von Innen

Dieses aktuelle Beispiel aus der Praxis, das anschließend einer staatsanwaltschaftlichen Untersuchung zugeführt wurden, zeigt, dass Abhören nicht nur von außen erfolgt, sondern das häufig auch Innentäter zu Werke sind, die, aus welchen Beweggründen auch immer, vertrauliche und streng geheime Gespräche abhören, um diese alsdann möglicherweise dritten Personen zur Kenntnis zu bringen.

Wenn auch Sie die Befürchtung haben, dass bei Ihnen vertrauliche Gespräche abgehört werden oder dass Ihr Büro in Gänze abgehört wird, sollten Sie auf keinen Fall zögern, eine professionelle Lauschabwehrüberprüfung vornehmen zu lassen. Unsere Lauschabwehrtechniker werden Sie gerne unterstützen, damit auch zukünftig Ihre vertraulichen Gespräche geheim bleiben.

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