FFT-Prüfung

Suchgerät FFT-Prüfung.

Im Rahmen der FFT-Prüfung werden sämtliche Frequenzen oberhalb einer Schwelle, die individuell für den jeweils auf Lauschmittel und Abhörtechnik zu untersuchenden Ort vorab spezifischen über einer Schwelle von -60dB ermittelt wurden, untersucht. Dabei werden sämtliche detektierten Frequenzen mit der individuellen Schallsignatur des auf Abhörgeräte und Lauschmittel zu überprüfenden Raumes abgeglichen. Hierzu wird ein Funkscanner eingesetzt, der mit moderner Highspeed-FFT-Searchtechnik 10 MHz in 0,2 Sekunden abscannt.

Durch den extrem schnellen Suchlauf des hochempfindlichen Empfängers ist es möglich, entsprechende Algorithmen darzustellen. Die Bezeichnung FFT steht für fast fourier transform. Unterstützt durch DSP-Technik und eine entsprechende Displayfunktion können praktisch in Echtzeit gefundene Aktivitäten farblich und graphisch mit Feldstärken Anzeige überwacht werden.

FFT-Messgerät AOR2000.

Die Empfängereinheit ist auch für Frequenzbereiche von 25 bis 3000 MHz ausgerichtet. Durch die Kanal-Bandscope-Funktion lassen sich auch bereits bekannte Frequenzbereiche problemlos überprüfen, wie z.B. der Amateurfunk. Das Prüfgerät unterscheidet durch seine intelligente Programmierung auch bekannte und gängige Schrittweiten in diversen Frequenzbereichen z.B. beim VHF Flugfunk, sodass Fehlermeldungen minimiert werden können. Durch seine extrem hohe Arbeitsgeschwindigkeit ist das Suchgerät quasi in Echtzeit in der Lage, jegliche Sendeaktivitäten unmittelbar zu finden.