Non-Linear-Junction-Detektor
Mit einem Non-Linear-Junction-Detektor (NLJD) ist es möglich auch inaktive, abgeschaltete, defekte oder nur zeitweilig arbeitende Sender und Abhöreinrichtungen aufzuspüren. Mit dem Gerät werden sämtliche Flächen der Büroräume wie Fußböden, Wände und Decken ebenso wie Einrichtungsgegenstände einer gerichteten und bestimmten Hochfrequenzstrahlung ausgesetzt. elektronische Baugruppen die Funktionen ausüben können, wie Miniatursender, Fernschaltungsempfänger, elektronische Zündvorrichtungen oder auch Mikrofonverstärker können mit dem Non-Linear-Junction-Detektor festgestellt werden.
Das Signal der gerichteten Antenne des Detektors, der mit einem HF-Sender ausgestattet ist, wird gebündelt auf die zu prüfenden Oberfläche ausgestrahlt. Sofern in der Flächensubstanz Halbleiterbauelemente eingebunden sind, induziert die HF-Strahlung eine Spannung an den p-n-Übergängen dieses Halbleiterbauelements. Dabei pulst die induzierte Spannung analog zur Frequenz. Das wiederum führt dazu, dass der p-n-Übergang wie ein Leiter wirkt, der stromdurchflossen ist. Somit kann er ein eigenes elektromagnetisches Feld induzieren. Die HF-Oberwellenstrahlung dieses Feldes kann alsdann vom Detektor ausgemessen werden.
Als Folge des gleichzeitigen Empfangs der Halbleiter-Sekundärstrahlung ist es nun möglich, die Existenz eines solchen Bauelementes detektieren zu können. Zur Vermeidung von Fehlern wird zugleich eine Unterscheidung zu nicht auftragsrelevanten Fundstellen, beispielsweise in Form von Metallgrenzschichten (z.B. Rost) vorgenommen. Entscheidend ist, dass während der Detektion das elektronische Halbleiterbauelement in jedem aktuellen Status detektiert werden kann, d. h. sowohl im abgeschalteten wie eingeschalteten Zustand, wie auch im defekten.
Ohne den Einsatz eines Non-Linear-Junction-Detektorwäre es nicht möglich, eine ordnungsgemäße Lauschabwehr durchzuführen.













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