Videokanaldetektion

In Ergänzung zu der Einzelsenderanalyse werden im Rahmen der Videokanaldetektion die üblichen Videokanäle A-D geprüft und analysiert. Darüber hinaus werden im Rahmen dieser Überprüfungsmethode nicht genehmigte Frequenzen mit einem Videoscanner auch im Frequenzbereich 900-2520 MHz kontrolliert.

Videokanaldetektion

Diese Überprüfung dient der Feststellung auf das Vorhandensein von drahtlosen Funkkameras. Die Besonderheit bei der Untersuchung ist, dass der Empfänger nicht nur die üblichen Kanäle für drahtlose Funkkameras überprüft, wie zuvor beschrieben, sondern auch jene Videosender, die außerhalb der Norm arbeiten, erfasst werden.

Dieses ist von extremer Wichtigkeit, da bei einer Abhöraktion, bei der auch Videosignale übertragen werden, meist nicht die üblicherweise genehmigten Videokanäle A-D genutzt werden, sondern Kanäle außerhalb dieses Normbereiches. Letztlich kann der eingesetzte Scanner auch Funkkameras, die z.B. im 1200 MHz-Bereich arbeiten detektieren.

Im Rahmen der Überprüfungsmaßnahme werden sowohl NTSC als auch PAL-Signale festgestellt. Daher ist der Einsatz eines solchen Gerätes im Rahmen der Videokanaldetektion unumgänglich zur Auffindung von drahtlosen Kameras, insbesondere jenen, die außerhalb der legalen Frequenzbereiche im 2,4 GHz Band übertragen.